Demokratie kennt kein Alterslimit

von Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

 

Foto: Der stellvertretende Bürgermeister Norbert Dyhringer (von links), Geschäftsführer Sebastian Schwager und Bürgermeisterin Bettina Weist im Gespräch auf dem Sommerempfang.

Der Sommerempfang des Diakonischen Werkes Gladbeck-Bottrop-Dorsten und der Stadt Gladbeck stand unter einem wichtigen Appell: Demokratie kennt kein Alterslimit.

Nach einem Cocktailempfang begrüßte Marcel Ortega, Regionalleiter der Seniorenhilfe in Gladbeck, die Gäste und machte deutlich, wie wichtig das Thema Demokratie auch im Bereich der Seniorenhilfe sei. Dazu konnte Leo Wolters, Vorsitzender des demokratisch gewählten Heimbeirates, berichten. Schließlich setzt sich der Beirat für die Wünsche und Belange der Bewohnerinnen und Bewohner ein. Selbstbestimmung und Mitreden können – das seien wichtige Bestandteile der Demokratie.  

Der kaufmännische Geschäftsführer des Diakonischen Werks, Sebastian Schwager, machte deutlich, dass Demokratie auch mal anstrengend sein kann und verwies dabei auf seinen Lieblingsfilm „Die zwölf Geschworenen“, in dem es um hitzige Auseinandersetzungen und das beste Argument geht. Diskutieren und den besten Weg finden, dass sei ein wichtiger demokratischer Prozess. Für einen gemütlichen Fernsehabend der Bewohnerinnen und Bewohnern überreichte er die DVD des Films.  

Im geistlichen Impuls appellierte Diakoniepfarrer Karl Hesse an die Anwesenden: „Hört einander zu, versucht euch zu verstehen und zu respektieren. Findet eine gemeinsame Sprache.“  

Bettina Weist, Gladbecks Bürgermeisterin, betonte die langjährige gute Zusammenarbeit der Stadt und des Diakonischen Werkes und dankte den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Martha- und Vinzenzheims: „Hier wird die ältere Generation nicht nur versorgt, sondern auch umsorgt.“ Dann spannte sie den Bogen zum Motto des Empfangs und rief dazu, das hohe Gut der freien Wahl zu nutzen. Ob Jung oder Alt: „Wir alle sind verantwortlich, dass Demokratie mit Leben gefüllt wird“, so die Bürgermeisterin.

Marianne Berger, Gründungsmitglied des Vereins „Freunde und Förderer von Martha- und Vinzenzheim“ warf einen Blick zurück in die Entstehungsphase des Vereins und warb zeitgleich um Unterstützung.

Beim anschließenden Empfang hatten Bewohnerinnen und Bewohner die Gelegenheit zum Austausch mit den zahlreichen Gästen.

Foto: Stadt Gladbeck

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