Ein Tag der Besinnung

von Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Gemeinden feiern Buß- und Bettag

Versagen und Schuld sowie Versäumnisse und Fehlentscheidungen werden vor Gott zur Sprache gebracht. Durch diesen Akt der Befreiung soll zugleich Trost und Hoffnung vermittelt werden.

Der Feiertag dient zudem dem Nachdenken über gesellschaftliche Irrtümer wie Ausländerfeindlichkeit, Umweltzerstörung und die Ausgrenzung von Armen und Obdachlosen.

1532 im mittelalterlichen Straßburg offiziell eingeführt, wurde der rein protestantische Buß- und Bettag 1995 zur Finanzierung der Pflegeversicherung in allen Bundesländern außer in Sachsen ersatzlos gestrichen. Die Evangelische Kirche bezeichnet die Abschaffung bis heute als Fehlentscheidung.

Doch auch wenn der Bußtag kein staatlicher Feiertag mehr ist, hat er seinen festen Platz im Kirchenjahr nicht verloren. Viele Gemeinden laden meist am frühen Abend zu Andachten und Gottesdiensten ein, um auch Berufstätigen die Teilnahme zu ermöglichen.

In Gladbeck wird am Buß- und Bettag um 18.30 Uhr ein Gottesdienst in der Petruskirche gefeiert.

In Bottrop feiert man um 9.30 Uhr einen Gottesdienst in der Martinskirche, um 17 Uhr in der Gnadenkirche, um 17 Uhr in der Paul-Gerhardt-Kirche und um 19 Uhr in der Pauluskirche in Kirchhellen. Im Gemeindehaus an der Friedenskirche in Welheim findet um 18 Uhr ein Gottesdienst mit anschließendem Fisch- und Muschelessen statt.

In Dorsten wird um 19 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der Johanneskirche gefeiert, in Holsterhausen um 19 Uhr ein ökumenischer Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche und in Wulfen findet um 18 Uhr eine zentrale Andacht am Wulfener Markt statt. Bu

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