Glitter auf mein Haupt

von Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

 

Foto: Das Team im bunt dekorierten Zelt auf dem Bottroper Stadtfest.

Zwischen den Losbuden und Marktständen ein neues Angebot der evangelischen Kirche: Segen to go. Die Ev. Kirchengemeinde Bottrop hat zum Stadtfest etwas Neues ausprobiert und sich zwischen Heliumballons, Zuckerwatte und Entenangeln eingereiht. In einem bunt dekorierten Zelt bot ein Team aus haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden eine Segnung an.

Dabei standen unter dem Motto „Kostenlos, doch sicher nicht umsonst!“ verschiedene Varianten zur Auswahl, ein Plakat wies darauf hin. Mit Glitter konnte der Segen deutlich gemacht werden, ebenso mit Salböl mit der Handauflegung. Für ein persönliches Segensgebet war Zeit, ebenso wie für kurze seelsorgliche Gespräche. Besonders populär war auch der Prickelsegen – dabei spielt Brause in Tüten eine wichtige Rolle. Pfarrerin Alica Baron erklärt: „Eigentlich sollte man nur ein wenig Brause auf die Zunge nehmen, aber die Menschen haben sich fast alle die ganze Tüte in den Mund geschüttet. Ich weiß gar nicht, wie man es mit so viel Prickeln aushält…“

Die Aktion hatte Baron gemeinsam mit Pfarrerin Annika Wilinski ersonnen. Sie stellten den „Segen to go“ kürzlich auch in der Pfarrkonferenz vor, denn das Material kann auch in anderen Zusammenhängen und auch in den anderen Städten des Kirchenkreises verwendet werden. Dabei muss es nicht unbedingt ein Stadtfest sein. Die Postkarten, die verteilt wurden, tragen daher auch das Logo der Ev. Kirche in Gladbeck, Bottrop und Dorsten.

Pfarrerin Baron erzählte, dass neugierige Blicke natürlich auch dazugehören: „Eine junge Frau ging drei Mal an unserem Stand vorbei, und sie zögerte jedes Mal ein bisschen länger, und erst dann traute sie sich, uns zu fragen: Was macht ihr da?“ Versteht sich von selbst, dass die junge Frau nicht ohne Segen ihres Weges ging. Zu denen, die sich segnen ließen, gehörten alte und junge Stadtfestbesuchende. Ökumenisch begeistert zeigte sich auch Propst Dr. Jürgen Cleve von der St. Cyriakus-Kirche.

Foto: Kirchengemeinde

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