Grundstein für seniorengerechte Wohnungen

von Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Diakonie bietet Wohnen mit Service

Sie legten den Grundstein für die neue Wohnanlage der Diakonie (v.l.): Gladbecks Bürgermeister Ulrich Roland, Superintendent Dietmar Chudaska, Karl-Heinz Kinne und Gladbecks Sozialdezernent Rainer Weichelt. Foto: Bugzel

"Wir freuen uns, dass wir erstmals in Gladbeck Wohnungen mit unserem Wohnkonzept "Wohnen mit Service" in innenstadtnaher Lage verwirklichen können. Die Hälfte unserer Wohnungen bieten wir zudem als sozialgeförderten Mietraum an", wies Diakoniegeschäftsführer Karl-Heinz Kinne auf den Bedarf an seniorengerechten, geförderten Wohnraum hin.

Auf der Gesamtwohnfläche von ca. 2.250 Quadratmetern entstehen 34 barrierefreie Wohnungen zwischen 52 und 87 Quadratmetern Wohnfläche. Davon sind 17 Wohnungen zwischen 52 bis 62 Quadratmetern öffentlich gefördert. Die Mieter brauchen einen Wohnberechtigungsschein. Während die frei vermietbaren Wohnungen bereits alle vermietet sind, erfogt die Vergabe der geförderten Wohnungen erst ab dem vierten Quartal 2018.

Die Wohnanlage verfügt über eine Tiefgarage, alle Wohnungen werden mit einer Notrufvorrichtung ausgestattet. Die Baukosten belaufen sich auf 4.700.000 Euro.

Das Konzept "Wohnen mit Service" geht weit über den barrierefreien Wohnraum hinaus. So schaut eine "Kümmerin" regelmäßig nach den Mietern, unterstützt sie bei Fragen und kleineren Problemen. Darüber hinaus organisiert sie Ausflüge und andere gemeinsame Aktivitäten. Neben diesem persönlichen Ansprechpartner stehen den Mietern individuell wählbare Serviceleistungen vom Hausmeisterdienst über Hauswirtschaftshilfen bis hin zum Pflegedienst der Diakoniestation zur Verfügung.

Zusätzlich kann ein Gemeinschaftsraum privat oder für Aktivitäten und Feiern als Hausgemeinschaft genutzt werden. "Unser Wohnkonzept "Wohnen mit Service" gibt Sicherheit und lässt unsere seniorengerechten Wohnanlagen auch zu Orten der Aktivität und Geselligkeit werden. Das vermeidet eine häufig mit dem Alter einhergehende Vereinsamung", ist sich Karl-Heinz Kinne sicher. Bu/Ho

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