KiTa Regenbogen Little Piano School ganz groß

von Ev. Kirchengemeinde Dorsten

Little Piano School ganz groß

In der Hervester Kreuzkirche gab’s schon wohlklingende Antworten auf die unvermutete Frage: „Wie klingt Kohle?“
Jetzt erlebten dort Kinder und ihre – bestimmt mächtig stolzen – Eltern Antworten auf die ebenso überraschende Frage: Wie tönen Monster? Und möglich machte dieses Abenteuer nach Noten ausgerechnet das Klavierfestival Ruhr.

Denn eine stolze Dorstener Errungenschaft der Kinder-Kultur ist noch etwas älter als die Kulturhauptstadt: Im Frühjahr 2009 öffnete in enger Zusammenarbeit von Klavierfestival, Folkwang-Universität und den Kindergärten des Kirchenkreises Bottrop-Dorsten-Gladbeck die „Little Piano School“ für spielerisches Musizieren auf schwarzen, weißen – und mit bunten Punkten beklebten – Klaviertasten.

Das Projekt wuchs und wächst und präsentierte sich nun mit einer klingenden Geschichte für kleine Leute: Das „Children’s Corner“-Konzert erzählte vom kleinen Max und den liebenswürdigen, aber ungeheuer großen „wilden Kerlen“, geschuppt, gehörnt und mit mächtigem Zottelfell. Viele Kinder und Erwachsene kennen das seit einem halben Jahrhundert immerjunge Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“, jene Geschichte vom kleinen Max, der wutentbrannt in eine Traumwelt flüchtet und sich – noch immer im Schlafanzug – auf einer tropischen Trauminsel zum Herrscher über die wilden Kerle aufschwingt.

Mehr als 90 Vorschulkinder und Erstklässler aus Dorsten und Gladbeck beschäftigten sich unter Leitung des renommierten englischen Musikvermittlers Richard McNicol in Workshops mit dieser berühmten Geschichte.
Am Klavier und auf anderen Instrumenten erfanden die Drei- bis Siebenjährigen in mehrmonatiger Arbeit eine eigene, musikalische Version von Max’ Abenteuern.

Im zweiten Teil des Nachmittags präsentierten Richard McNicol, Mitglieder der Bochumer Symphoniker (BoSyBras) und der Festival-Pianist James Maddox das Bilderbuch „Wo die wilden Kerle wohnen“ als klingende Geschichte. Mit Liedern und Mitmach-Elementen werden die Kinder aktiv in das Konzertgeschehen einbezogen. Das Projekt wird maßgeblich von der Stiftung Mercator unterstützt.

Quelle: WAZ Dorsten

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