KoBeTe bietet Kontakt und Begegnung für alle Generationen mit und ohne Handicap

von Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

 

KoBeTe steht für Kontakt-, Begegnungs- und Teilhabezent-rum und bietet ein für Bottrop neues Angebot. Das übergeordnete Ziel des Angebots ist die Förderung der Teilhabe von Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit Behinderung am Leben in der Gesellschaft durch die Schaffung von Freizeit- und Bildungsangeboten sowie Begegnungs- und Erfahrungsräumen. Das Diakonische Werk schließt hiermit eine wesentliche Versorgungslücke an entsprechenden Angeboten im Bottroper Stadtgebiet. „Gerade die Erfahrungen im Rahmen der Corona Pandemie haben gezeigt, wie wichtig Kontakte und Begegnungen sind. Hier blieben Menschen mit Handicap eher auf der Strecke. Mit den Angeboten des KoBeTe wollen wir der sozialen Isolierung und Vereinsamung entgegenwirken und greifen zudem einen Bedarf auf, der sich auch unabhängig von Corona sowohl bei den Bewohnern und Klienten in den Einrichtungen und Diensten als auch bei Menschen ohne Behinderung widerspiegelt“, fasst Alexander Escher die Gründe für die Entwicklung des neuen KoBeTe zusammen.

Mit Martina Dibak konnte zudem eine echte Expertin mit Pionier-geist für die Leitung gewonnen werden: „Aufgrund der Niederschwelligkeit der Angebote können zum Beispiel Menschen mit Behinderungen und ihre Familien frühzeitig erreicht werden.

Diese Erfahrungen haben wir schon durch die Erweiterung der Schulbegleitung machen können. Zentrales Ziel ist es, ein Zentrum zu schaffen, in dem sich Menschen mit und ohne Behinderung begegnen können“, so die Heil- und Traumapädagogin.

Die Angebote des KoBeTe finden nur zum Teil direkt in der Prosperstraße 32 in Bottrop statt. Bei anderen Angeboten greift Martina Dibak auf das gesamte Angebot der Stadt Bottrop zurück. Auf diese Weise soll eine Vernetzung im gesamten Stadtgebiet geschaffen werden, an der sich die KoBeTe-Besucherinnen und -besucher auch außerhalb der Angebotspalette orientieren können.

Die Konzeption der Angebotspalette richtet sich stark nach den Bedürfnissen seiner Besucherinnen und Besucher. Die Jugendlichen und Erwachsenen sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Freizeit selbst zu gestalten und aus verschiedenen Angeboten selbstbestimmt wählen zu können. „Wir möchten mit dem KoBeTe einen Ort der Kommunikation, Interaktion, Erfahrung und Sinnstiftung schaffen. Einen Ort an dem Inklusion im Sozialraum gemeinsam erlebbar gemacht wird. Mit dem KoBeTe schaffen wir neue Möglichkeiten zur Teilhabe und Partizipation von Menschen mit Behinderung. Am Ziel sind wir sicherlich erst, wenn sich Menschen mit Behinderung und Menschen ohne Behinderung bei uns wohlfühlen und eine bereichernde Gemeinschaft erleben“, so Martina Dibak.

Gefördert wird das Projekt mit 248.044,27€ für Personalkosten durch die Aktion Mensch.

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