Kulturhauptstadt

von Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Die Evangelische Kirche im Rheinland und die Evangelische Kirche von Westfalen beteiligen sich gemeinsam am Programm der Kulturhauptstadt Ruhr 2010: Beide Kirchen haben das „Kulturbüro Ruhr 2010“ mit Hauptsitz in Essen und Außenstelle in Dortmund eingerichtet.

Im Trägerkreis sind neben den beiden Landeskirchen hinaus die Konferenz der Ruhrsuperintendenten als gemeinsames Gremium aller evangelischen Kirchenkreise in der Region, der Evangelische Stadtkirchenverband Essen, der Beauftragte der Evangelischen Kirchen bei Landtag und Landesregierung NRW sowie die Lippische Landeskirche vertreten. Als „assoziiertes Mitglied“ wird auch Dr. Petra Bahr, die Kulturbeauftragte der Evangelischen Kirche in Deutschland, mitarbeiten.

Mit der Leitung des Evangelischen Kulturbüros haben beide Kirchen die Pfarrer Andreas Volke und Andreas Isenburg beauftragt. Die Theologen sollen bis zum Jahr 2010 ein umfangreiches Programm koordinieren, das Schwerpunkte in den Bereichen „Spirituelles Erleben, „Kunst, Tanz und Musik“, „Interreligiöser Dialog“ und „Kirchentourismus im Ruhrgebiet“ setzt. Das Evangelische Kulturbüro unterhält keinen Fonds zur finanziellen Förderung einzelner Projekte. Volke und Isenburg beschreiben ihre Aufgaben deshalb vor allem als „Motivation, Kommunikation und Koordination“. Zur Zeit seien vor allem Ideen gefragt: Dies gelte sowohl für die Beteiligung mit Initiativen und Veranstaltungen in den einzelnen Städten und Kirchenkreisen des Ruhrgebiets als auch für jene Referenzprojekte „mit europäischer Ausstrahlung“, die der Kulturhauptstadtbüro Ruhr 2010-GmbH zur Förderung und Aufnahme in das offizielle Programm vorgeschlagen werden sollen. Die organisatorische Umsetzung sollen jeweils thematische Arbeitskreise übernehmen, in denen Kulturschaffende aus verschiedenen Städten zusammenarbeiten. Die Ernennung von Kulturbeauftragten und die Gründung von Arbeitskreisen zur Kulturhauptstadt in den Kirchenkreisen bezeichneten Volke und Isenburg als „wichtigen Schritt“ auf dem Weg zu einem gemeinsamen wie regional vielfältigen Programm. Bei ihren Besuchen vor Ort erführen sie derzeit „viel Zustimmung“.

Nähere Infos über die Kulturhauptstadt erhalten Sie unter folgendem Link www.evangelisch2010.de

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