Lösung für Martin LutherForum Ruhr

von Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Stadt will ehemalige Markuskirche übernehmen

Zehn Jahre lang wurde die ehemalige Markuskirche vom renommierten Martin Luther Forum Ruhr genutzt. Foto: Bugzel

Die nun gefundene Lösung sei auch ein Ergebnis der Arbeitsgruppe, die von Regierungspräsidentin Dorothee Feller nach dem Aus des MLFR eingesetzt wurde, um eine Folgenutzung für die Markuskirche zu finden, heißt es seitens der Stadt. Die Arbeitsgruppe wird vom ehemaligen Recklinghäuser Bürgermeister Wolfgang Pantförder moderiert, ihr gehören Vertreter des ehemaligen Fördervereins des MLFR, der Evangelischen Kirche und der Stadt unter Beteiligung der Bezirksregierung an.

Die Stadt hat der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gladbeck nun angeboten, die ehemalige Markuskirche mit den Rechten und Pflichten, die mit dem Förderverein des ehemaligen MLFR vereinbart wurden, zu übernehmen. Diese Lösung böte für alle Beteiligten Vorteile, schriebt die Stadt in einer Mitteilung. Zum einen werde der Förderzweck weiter erfüllt. Zum anderen entfalle die befürchtete anteilige Rückzahlung der Fördermittel in Höhe von rund 450.000 Euro. Darüber hinaus habe die Kirche mit der Stadt einen Partner, der die denkmalgeschützte ehemalige Kirche für einen sozialen Bildungszweck nutzt und erhält.

Das Presbyterium der Gemeinde hat beschlossen, die ehemalige Kirche der Stadt Gladbeck für eine symbolische Miete in Höhe von einem Euro zu überlassen, damit die VHS dort Bildungsangebote durchführen kann. In einem nächsten Schritt wird die Stadt in einem Raumkonzept den genauen Bedarf der VHS in dem ehemaligen Gotteshaus darstellen. Schon jetzt stehe aber fest, dass im ehemaligen Kirchenschiff Unterrichts- und Seminarräume errichtet werden müssen. Vorstellbar sei ein so genanntes Raum in Raum Konzept, das unter Beachtung des Denkmalschutzes umgesetzt werden soll, heißt es den Angaben nach.

Auch der Förderverein habe Überlegungen zur Folgenutzung der ehemaligen Markuskirche. Diese gingen in Richtung eines Hauses der Kulturen und Religionen. Dieses Konzept könne abhängig vom Raumbedarf der VHS in der Markuskirche oder in anderen Räumen der Stadt durchgeführt werden. Bu

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