Neue Rheinbabenwerkstatt feiert Richtfest und Grundsteinlegung

von Ev. Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Foto: Bürgermeister Bernd Tischler (li.) und Superintendent Steffen Riesenberg (re.) freuen sich über die Grundsteinlegung

In dieser Woche fand die kombinierte Grundsteinlegung und das Richtfest der neuen Werkstatthallen der Rheinbabenwerkstatt statt. Nach 44 Jahren entstehen anstelle des alten Baukörpers auf 1.800 qm drei helle, kleinteilige und freundliche Bereiche, die über moderne Sanitär-und Pflegezentren verfügen. Der Neubau bietet zukünftig 140 Beschäftigten Platz und ist nach aktuellen Energie- und Raumnutzungskonzepten geplant. „Sowohl die Bedarfe von Menschen mit Behinderungen, als auch die von Werkstätten angebotenen Arbeitsaufgaben haben sich in den letzten Jahrzehnten enorm verändert. Wir sind froh, dass wir nun mit dem Teilneubau der Rheinbabenwerkstatt auch baulich den modernen Betreu-ungs- und Arbeitskonzepten der Bottroper Werkstätten entsprechen kön-nen. Zudem bieten die neuen Hallen mit ihrer zeitgemäßen Gebäudetech-nik eine zukunftsorientierte weil klimafreundliche Energienutzung“, so Sebastian Schwager, kaufmännischer Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Gladbeck-Bottrop-Dorsten.

Zum Beispiel kommt eine Wärmerückgewinnungsanlage zum Einsatz, bei derverbrauchte Luft aus dem Gebäude herausgeführt wird und durch zu-geführte Frischluft ersetzt wird. Die Energie der bereits erwärmten Abluft wird hierbei zum Aufheizen der Zuluft verwendet, so dass weniger Energie benötigt wird. Eine Luft-Wärmepumpe als Klimaanlage und eine Fußbo-denheizung im Niedrigtemperaturbereich helfen ebenfalls Energie zu sparen. Auf den Hallendächern generieren Photovoltaik-Anlagen einen großen Anteil der benötigten Energie selbst. Auch die Stadt Bottrop, als Vorreiter der Innovation Cities, begrüßt mit Blick auf ihre besonderen Klimaziele die moderne, klimaschützende Bauweise.

„Mit dem Neubau der Rheinbabenwerkstatt kann hier bald noch besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Beschäftigten eingegangen wer-den. Außerdem wurden die Hallen nach modernen Bau- und Energiericht-linien konzipiert, womit sie sich perfekt in unsere städtischen Klimaziele einfügen“, sagt Oberbürgermeister Bernd Tischler. „Zur Grundsteinlegung und dem Richtfest wünsche ich allen Beteiligten weiterhin gutes Gelingen.

“Die Kosten der neuen Hallen sind mit ca. 4.5 Mio Euro veranschlagt und werden aus Eigenmitteln bestritten. Der Einzug ist für Januar 2022 geplant. Michael Horst, Diakonisches Werk

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