Neuer Vizepräsident

von Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Landessynode wählte ehemaligen Bottroper Vikar

Als einer der Ersten gratulierte der ehemalige Bottroper Diakoniepfarrer Johannes Schildmann (l.) dem neuen Vizepräsidenten der EKvW, Ulf Schlüter. Foto: Chudaska

Die Landessynode, die in Bielefeld-Bethel tagte, wählte den 56-jährigen Schlüter am 23. November mit großer Mehrheit zum Nachfolger von Albert Henz, der im Juni nächsten Jahres in den Ruhestand geht.

Ulf Schlüter wird somit Stellvertreter von Präses Annette Kurschus, der leitenden Theologin der viertgrößten deutschen Evangelischen Landeskirche. Der Amtswechsel erfolgt am 1. Juli 2018, die Amtszeit Schlüters beträgt acht Jahre.

Ulf Schlüter stammt aus Lünen und wuchs im Ruhrgebiet auf. Sein Studium der Evangelischen Theologie führte ihn nach Bielefeld-Bethel und Bochum. Von 1986 bis 1988 absolvierte er sein Vikariat (Vorbereitungsdienst) in der Evangelischen Kirchengemeinde Bottrop-Altstadt an der Martinskirche bei den damaligen Pfarrern Johannes Schildmann und Michael Schibilsky. Seit 2014 ist Schlüter Superintendent des Evangelischen Kirchenkreises Dortmund.

Der künftige Vizepräses bezeichnet sich selbst als "Kind der Volkskirche". Und er steht, wie er selber sagt, für die Kirche als Volkskirche im 21. Jahrhundert. "Ich stehe für eine Kirche, die nach Kräften alle Chancen nutzt." Und die seien groß. Schlüter: "Wir sind in allen Städten sichtbar - kirchtumhoch. Wir bilden und erziehen Kinder. Wir betreuen Schüler im offenen Ganztag. Wir pflegen Alte und Kranke. Wir schaffen Kultur. Wir beraten Menschen in Krisen und sorgen für Seelen auf onkologischen Stationen. Wir sind da, wenn Paare ihr Glück feiern oder Trauernde an Gräbern stehen." Ulf Schlüter ist verheiratet und Vater zweier erwachsener Kinder. Bu/epd

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