Orte der Reformation

von Gemeinde Gladbeck N

Impulse für die Zukunft

Das neue Journal ist im Buchhandel swoie im Luther Forum erhältlich. Foto: MLFR

Gladbeck - Die Städte und Regionen, die man heute als Ruhrgebiet kennt, zählten historisch nicht gerade zu den Kernlanden der Reformation. Die prägenden Persönlichkeiten der Reformationszeit sind nie in dieser Gegend im Westen des heutigen Deutschlands gewesen. Und doch haben auch diese sehr unterschiedlichen Gebiete ihre eigene(n) Reformationsgeschichte(n).

Das neuste Journal "Region Ruhr" in der Reihe "Orte der Reformation" der Evangelischen Verlangsanstalt Leipzig erzählt anschaulich und reich bebildert, wie die Region Ruhr Lutherisch wurde. Das mit 114 Seiten bisher umfangreichste Heft der Reihe wird am Donnerstag, 21. April um 19.30 Uhr im Martin Luther Forum Ruhr (MLFR), Bülser Straße 38 in Gladbeck, erstmals öffentlich vorgestellt.

Herausgeber der Reihe "Orte der Reformation" ist Prof. Dr. Johannes Schilling, Professor für Kirchengeschichte der Theologischen Fakultät an der Universität Kiel und Präsident der Luther-Gesellschaft e.V.. Von ihm stammt die Initiative, nach zahlreichen Städten und Regionen Mittel-, Süd- und Norddeutschlands auch den Westen der Bundesrepublik in den Blick zu nehmen.

So entstand unter Mitherausgeberschaft von Dr. Martin Grimm, Vorstandsvorsitzender des MLFR und redaktionell betreut von Werner Conrad, Journalist und Pressesprecher des MLFR, die neue Publikation. "Orte der Reformation - Region Ruhr" wird von Prof. Schilling am 21. April im LFR in Wort und Bild vorgestellt. Darüber hinaus erfahren die Besucher Interessantes und Wissenswertes zur gesamten Magazinreihe. Erwartet werden auch einige der Autorinnen und Autoren des Journals. Der Eintritt ist frei.

Die bundesweite Journalreihe "Orte der Reformation" will vor dem Hintergrund des Reformationsjubiläums 2017 auf interessante und unterhaltsame Art dazu anregen, sich auf Geschichte einzulassen und aus ihr Impulse für die Zukunft zu gewinnen. Das Magazin "Orte der Reformation -Region Ruhr" erzählt, wie die Reformation ins Ruhrgebiet kam, wie sich der Protestantismus hier entwickelt und welche Impulse er gegeben hat. Orte der Reformation werden ebenso vorgestellt, wie kreative, zukunfstweisende Initiativen. 

Diese besondere Reformationsgeschichte ist über weite Strecken auch eine Zuwanderungsgeschichte in ein Ballungsgebiet mit heute über fünf Millionen Einwohnern. Die Beiträge namhafter Autorinnen und Autoren  - unter ihnen auch Ruhrbischof Dr. Franz-Josef Overbeck - schlagen Brücken von den Anfängen der Reformation bis in die Gegenwart - mit vielen Facetten, die Stärken und Schwächen, Eigenschaften und Eigenarten dieser vielfältigen Metropolregion deutlich werden lassen. Vorworte haben die Prasides der Evangelischen Kirche von Westfalen und der Evangelischen Kirche im Rheinland, Annette Kurschus, und Manfred Rekowski, sowie die Reginaldirektorin des Regionalverbandes Ruhr, Karola Geiss-Netthöfel, geschrieben. Das Journal ist im Buchhandel, im MLFR und auf www.eva-leipzig.de (Reihen und Editionen) erhältlich. Bu/Weco

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