Ostergottesdienst mit Präses Kurschus

von Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Ökumenisches Glockenläuten

Präses Annette Kurschus. Foto: EKvW

Der Predigt liegt der Bibeltext Johannes 20,11-18 zugrunde: Maria Magdalena sucht am Ostermorgen den toten Jesus im Grab, da begegnet ihr der Auferstandene.

In Nordrhein-Westfalen läuten am Ostersonntag ab 9.30 Uhr außerdem die Glocken der Evangelischen und Katholischen Kirchen. Auch die freikirchlichen und orthodoxen Gemeinden schließen sich dieser ökumenischen Aktion an. Das gemeinsame Geläut soll gerade in Zeiten der Corona-Pandemie die österliche Freude über den Sieg des Lebens zum Ausdruck bringen.

Um 10.15 Uhr, im Anschluss an den Fernsehgottesdienst, sind Bläser, Sängerinnen, Organisten und Pianistinnen zu einem "Flashmob auf Sicherheitsabstand" aufgerufen. Das alte Osterlied "Christ ist erstanden" soll dann überall in Deutschland erklingen - am offenen Fenster, auf dem Balkon oder im Garten.

Die westfälische Präses Annette Kurschus ist überzeugt, dass die biblische Osterbotschaft trotz der Einschränkungen durch die Corona-Krise große Verbreitung findet. Es schmerze zwar, dass in diesem Jahr das Osterfest nicht wie üblich mit festlichen Gottesdiensten begangen werden könne, sagte Kurschus. Die Kirchen würden die österliche Botschaft vom Leben, das stärker sei als der Tod, aber dennoch "auf vielerlei Weise unter die Leute bringen", erklärte die leitende Theologin von knapp 2,2 Millionen Evangelischen Christen. "Gerade jetzt - und jetzt erst recht." Bu/epd

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