Tod und Trauer im kirchlichen Unterricht

von Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten

Konfirmanden schmücken Sarg

Julia, Johanna, Paula, Lea und Nele haben mit anderen Konfirmanden einen Sarg kunstvoll bemalt. Foto: Bugzel

"Viele von den jungen Leuten haben schon eigene Erfahrungen mit diesem Thema gemacht. Da ist ein Haustier gestorben oder der Tod eines Angehörigen betrauert worden", weiß Pfarrer Achim Solty, der die Jugendlichen im Alter von 13 bis 14 Jahren unterrichtet. Im Konfirmandenunterricht sei es aber auch um ganz andere Fragen gegangen. Solty: "Woran muss  man alles denken, wenn ein Mensch gestorben ist und was geschieht bei seiner Beerdigung?"

"Wir haben uns aber auch mit den Fragen beschäftigt, was die Bibel zu Tod und Trauer erzählt und worauf der christliche Glaube hofft", erklärt die Konfirmanden-Teamerin Julia Gruber. Gemeinsam mit den anderen Jugendlichen fand sie auch kreative Zugänge zum Thema. "Eine Gruppe hat Hoffnungs-Karten für den Gottesdienst am Ewigkeitssonntag entworfen und gestaltet, die dann im Martin-Niemöller-Haus an diejenigen Besucher verteilt werden, die im vergangenen Kirchenjahr einen Angehörigen oder Freund verloren haben." Eine zweite Gruppe habe an zwei Tagen einen Sarg kunstvoll bemalt, den das Bestattungshaus Stratmann zur Verfügung gestellt hat.

"Die gemeinsame Beschäftigung mit dem Thema Tod, Trauer und Hoffnung führte bei den Konfirmanden zu der Einsicht: Weil der Tod jedem Leben eine Grenze setzt, ist die Zeit, die uns auf Erden bleibt, so unendlich kostbar",. bringt es Pfarrer Solty auf den Punkt. Bu

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