Rat und Hilfe

Seelsorge

Tel. 0800-1110111  oder  0800-1110222

24 Stunden täglich - anonym, vertraulich, gebührenfrei

Die TelefonSeelsorge bietet neben Gesprächen am Telefon auch einen Austausch per Mail und Chat an. Auch so finden Sie Hilfestellung, Beratung und Begleitung in schwierigen Lebenssituationen.

Wenn Sie sich per Mail an uns wenden, erhalten Sie in der Regel innerhalb von 3 Tagen eine erste Antwort, die Sie in Ihrem persönlichen Mail-Account auf unserem gesicherten Server abholen können.
Wenn Sie per Chat mit uns in Kontakt treten möchten, reservieren Sie bitte zunächst einen der angebotenen Termine für sich persönlich.

Für weitere Informationen über z.B. Ansprechpartner und genauere Termine können Sie natürlich noch bekommen. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf.

Ökumenischer Krankenhaus-Besuchsdienst

Neben der Betreuung durch den evangelischen Krankenhaus-Seelsorger bekommen Gemeindemitglieder, die im Krankenhaus liegen, Besuch von ehrenamtlich Tätigen aus der Gemeinde.

Blaues Kreuz in der Evangelischen Kirche

(Der Vorstand des BKE-Ortsvereins Dorsten)

 

Das Blaue Kreuz in der Ev. Kirche ist mit seinem Ortsverein Dorsten seit 1989 ein fester Bestandteil in der Arbeit der Kirchengemeinde. Es bietet nicht nur Hilfe und Unterstützung für Suchtkranke an, sondern leistet auch Präventionsarbeit z.B. im Krankenhaus oder bei Konfirmanden. Die Begleitung von Angehörigen Suchtkranker ist inzwischen zu einem wichtigen Standbein geworden.


Günter Grimm (links im Bild), wohnhaft in Schermbeck, war lange Jahre Vorsitzender des BKE-Vereins in Dorsten bevor er im Jahr 2000 Landesvorsitzender wurde. Von 2011 bis 2015 war er Bundesvorsitzender. Hannelore Breuer, ehemaliges Mitglied des BKE-Vereins Dorsten war seine Vorgängerin in allen Ämtern. Arno Verhoeven (rechts im Bild) war bis zu seinem Tod 2017 Vereinsvorsitzender. Seine Nachfolge hat erneut Günter Grimm übernommen.

Rat & Hilfe

Donnerstags: 19:30 – 22:00 Uhr, Blaues Kreuz Dorsten, Treffen der Selbsthilfegruppen im Ev. Gemeindezentrum, Südwall 5 für Betroffene und Angehörige (Alkohol- und Medikamentenmissbrauch, Spielsucht).

Kontakt: Günter Grimm
Tel.: 02853-3489
eMail: dorsten@blaues-kreuz-nrw.de
www.blaues-kreuz-dorsten.de 

Un-abhängig. gesund. leben

Aktuelles zum Thema Sucht des Blauen Kreuzes - unter www.blaues-kreuz.org werden Hilfsangebote zu den verschiedensten Suchtformen gegeben: Alkoholabhängigkeit, Drogenabhängigkeit, Ess-Störungen, Alltags-Süchte, Medikamentensucht, Glücksspiel-Sucht, Tabakabhängigkeit und Co-Abhängigkeit.

Spielsucht - Computerspielsucht

Glücksspielsucht ist eine Krankheit und bestimmt das Alltagsleben süchtig spielender Menschen. Sie nehmen fast jede Gelegenheit wahr zu spielen und vernachlässigen Familie, Berufsleben und soziale Kontakte. Normalen Alltagsproblemen und negativen Gefühlen weichen sie aus, indem sie spielen. Beim "pathologischen (krankhaften) Glücksspiel" spricht man von einer stoffungebundenen Sucht oder auch von einer Verhaltenssucht.

Das größte Suchtpotenzial haben Spielautomaten, Internet-Poker und Wetten im Netz. Besonders groß ist hier die Illusion, das Spiel kontrollieren zu können und die Häufigkeit der Gewinnchance, denn je öfter ein Spieler die Möglichkeit hat, zu spielen und zu gewinnen, desto höher ist das Risiko nicht mehr davon loszukommen. Je schneller die Spielabfolge desto schnell lässt sich das Geld auch wieder einsetzten.

Quellen:
http://www.spielen-mit-verantwortung.de/gluecksspielsucht/ (09-02-02)
http://www.ksta.de/html/artikel/1238966789046.shtml (09-04-20)

Glücksspiel als zentraler Lebensinhalt:
Das Glücksspiel beherrscht das Leben der Betroffenen; sie richten Ihr Leben so ein, daß alle anderen Lebensinteressen zunehmend dem Glücksspiel untergeordnet werden;

Kontrollverlust:
Sobald mit dem Glücksspiel begonnen wird, verlieren die Spieler ihre Kontrolle über ihr Spielverhalten; Vorsätze, nur einen bestimmten Betrag zu verspielen, verlieren ihre Wirksamkeit; das leitende Motiv des Spielens ist oft, entstandene Verluste umgehend auszugleichen;

Erfolglose Abstinenzversuche, bzw. - bestrebungen:
Eine dauerhafter Verzicht auf das Spielen erscheint den Betroffenen unerträglich; die Wiedererlangung finanzieller Mittel fördert das Verlangen nach dem Glücksspiel;

Toleranzentwicklung:
Es entwickelt sich eine Toleranz gegenüber der "Dosis" des Glücksspiels, es wird z.B. auf mehreren Automaten gleichzeitig gespielt oder es wird riskanter gespielt;

Entzugserscheinungen:
Fehlen die finanziellen Mittel für das Glücksspiel treten entzugsähnliche Erscheinungen auf (innere Unruhe und Reizbarkeit, Ungeduld, Konzentrations- oder Schlafstörungen etc.);

Folgeschäden:
Störungen im zwischenmenschlichen Bereich, Konflikte mit Angehörigen; Schuldgefühle; Verheimlichung des Spielens; Verstrickung in ein Netz von Lügen und Vorspiegelungen; zunehmende Verschuldung mit einem Verlust des Überblicks über die finanzielle Situation

Rat und Hilfe für die Bereiche Wohnen und Arbeit für Menschen mit Behinderungen, Kinder- Jugend- und Familienhilfe sowie Altenhilfe finden Sie auch beim Diakonischen Werk Gladbeck-Bottrop-Dorsten.

Blaues Kreuz Dorsten

Blaues Kreuz Dorsten
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