Gottesdienst "Open Air" & Segen "von der Leine"

von Ev. Kirchengemeinde Holsterhausen

Sommeranfang 2020 - herrlichstes Wetter

was also liegt näher als den Gottesdienst an die frische Luft zu verlegen?

Gesagt, getan - das musikalische Equipment wurde vor die Tore der Martin-Luther-Kirche getragen, viele Stühle wurden virusbedingt in gebührendem Abstand aufgestellt und Blätter mit Informationen sowie Lieder zum Gottesdienst wurden ausgelegt. Somit konnte Pfarrer Andreas Deppermann einen ungewöhnlichen - aber um so beeindruckenderen Gottesdienst gestalten. Die hauseigene Plusband spielte die geplanten Lieder, und da die Gemeinde "Open Air" auch nicht von Mund-Nase-Masken beeinträchtigt wurde konnte sie lauthals mitsingen. Endlich mal wieder gemeinsamer Gesang, das tat richtig gut!

Nach dem Gottesdienst wurden bereits einzelne Stimmen laut, dass man so etwas doch bei schönem Wetter öfters machen könnte. Es war einfach nur schön, ungewöhnlich und ruft eigentlich laut nach Wiederholung. Zumal der Sommer ja gerade erst heute angefangen hat und sicherlich noch mehr Gelegenheiten für so einen wunderbaren Sonntag bereit hält.

Nach dem Gottesdienst fuhren oder spazierten die Gemeindeglieder zur benachbarten St. Bonifatius-Kirche. Dort war für heute ursprünglich das diesjährige Gemeindefest geplant. Durch die allgegenwärtigen Beeinträchtigungen konnte es nun mal nicht stattfinden. Doch die Freunde aus St. Bonifatius haben sich dennoch etwas ausgedacht, was ebenso ungewöhnlich wie herausragend war:

Auf den Wiesen um die Kirche herum waren Leinen aufgespannt, an denen mit Wäscheklammern Segens-Botschaften aufgereiht waren. Nach etwas "Open Air"-Musik und einem gemeinsamen Gebet konnte sich jeder solche eine (oder mehrere) Botschaft(en) aussuchen und für den persönlichen Bedarf mit nach Hause nehmen. Oder auch zum weiterreichen.

Alles zusammen - trotz ausgefallenem Gemeindefest - ein wirklich schöner Tag, der viel gute Laune für den kommenden Sommer gemacht hat!

 

Persönliche Anmerkung der Redaktion

Natürlich mußte der Autor dieses Artikels als Internet-Dienstleister der Martin-Luther-Kirche ebenfalls etwas stöbern, ob bei den Segens-Botschaften nicht etwas zutreffendes für ihn zu finden war. Die Suche war tatsächlich von Erfolg gekrönt und es konnte (unter anderem) ein ganz besonderer Segen von der Leine "gepflückt" werden.

Anruf bei der Hotline:
"2+3? Moment, ich muß erst mal im Internet nachschauen"

Als "Internet-Segen"

Man kann hierzu nur folgendes sagen:

Die digitalen Medien mit all ihren - manchmal auch zweifelhaften - Facetten des Internets sind gerade jetzt in dieser Virus-Zeit in der Tat ein Segen für alle!

Ohne die mittlerweile für einen Einzelnen kaum noch überschaubaren "Tricks" im Internet wären viele der neu entstandenen "virtuellen Gruppen" und die vielfältigen Kommunikations-Wege nicht denkbar. Gut wer sich damit ein wenig auskennt und diese Art der Gemeinschaft auf diese Weise adäquat unterstützen, pflegen und verbreiten kann.

R. Albrecht

 

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