Spenden

Neben den Kirchensteuern, deren Höhe sehr von der wirtschaftlichen Lage und von der Anzahl der Steuerpflichtigen abhängt, wird ein Teil der kirchlichen Arbeit in der Evangelischen Kirche immer schon durch Spenden finanziert.

Spenden kann man im Evangelischen Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten auf vielfältige Weise:

Kollekten

In jedem Gottesdienst wird meist am Ausgang eine Kollekte gesammelt, deren Zweck entweder von der Landeskirche, vom Kirchenkreis oder von der jeweiligen Kirchengemeinde festgelegt wird.

Kollektenplan der Evangelischen Kirchen von Westfalen für 2018

Im Gottesdienst selbst wird häufig noch die Klingelbeutelsammlung durchgeführt. Diese ist in der Regel für interne Zwecke, zum Beispiel für diakonische Aufgaben in der Gemeinde bestimmt.

Einzelspenden

Neben den Kollekten können auch kleinere wie größere Geldbeträge für bestimmte, vom Spender oder der Spenderin festgelegte Zwecke gespendet werden. Die Einzahlung kann bar bei jedem Gemeindebüro oder im Haus der Evangelischen Kirche vorgenommen werden. Darüber hinaus ist auch eine Banküberweisung mit Angabe des Empfängers und des Spendenzweckes möglich. Über den gespendeten Betrag erhält die Spenderin oder der Spender eine Spendenbescheinigung. Bei Banküberweisungen wird eine solche in der Regel erst ab einem Betrag von 100 Euro verschickt. Hierzu ist die Angabe der vollständigen Adresse auf dem Überweisungsformular (auch per Onlinebanking) erforderlich. Bei Beträgen unter 100 Euro gilt die Durchschrift des Überweisungsträgers als Spendenbeleg.

Sponsoring

Einzelpersonen und Betriebe haben die Möglichkeit, einzelne kirchliche Projekte oder Einrichtungen gezielt finanziell zu unterstützen. Näheres hierzu erfahren Sie unter dem Stichwort Fundraising.

Fundraising

Das Wort "Fundraising" kommt aus der englischen Sprache und bedeutet so viel wie Geldbeschaffung für gemeinnützige Zwecke.

Auch die Kirchen habe dazu heute weitaus mehr Möglichkeiten, als im Gottesdienst Kollekten zu sammeln und um Spenden für kirchliche Aktionen zu bitten.

Professionelles Fundraising meint darüber hinaus, die Kirche als Nonprofit-Organisation (also nicht auf Gewinn ausgerichtete Institution) auch unter Marketing- und Management-Aspekten zu betrachten. In Zeiten großen Spardrucks aufgrund rückläufiger Kirchensteuereinnahmen könnten somit zusätzlich Mittel zur Unterstützung und Aufrechterhaltung des Angebotes gewonnen werden.

Neben den traditionellen Spenden, die selbstverständlich weiterhin für die kirchliche Arbeit von hoher Bedeutung bleiben, werden beim professionellen Fundraising Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen angestrebt und Sponsoring-Aktionen oder Public Private Partnerships durchgeführt.

Zunehmende Bedeutung erhalten im kirchlichen Raum Stiftungen in Form von Großspenden, Erbschaften oder Vermächtnissen.

Im Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten dient die Stiftung stellwerk seit einigen Jahren diesem Zweck.

Ansprechpartnerin für gezieltes Fundraising

Beate Winkler-Roder
Humboldtstr. 13
45964 Gladbeck

Tel. 02043 27 93 77

Beate.Winkler-Roder@kk-ekvw.de

Stiftung stellwerk

Weichen für die Zukunft stellen

Geld, das Gutes tut – unter dem Namen „stellwerk“ hat der Evangelische Kirchenkreis Gladbeck-Bottrop-Dorsten im Jahr 2000 eine Evangelische Gemeinschaftsstiftung gegründet.

Informationen zur kirchlichen Gemeinschaftsstiftung 'stellwerk' erhalten Sie hier...

Mit der Stiftung, so Stiftungsrats-Vorsitzender Superintendent Dietmar Chudaska, wolle man Weichen für die Zukunft stellen, neue Wege erschließen und innovative Akzente im kirchlichen Handeln setzen. „Es ist eine alte christliche Tradition, den Segen, den man im Leben erfahren hat, nicht nur an die Kinder weiterzugeben und schließlich zu vererben, sondern den Dank an Gott auch der Kirche „zu treuen Händen“ und vor allen Dingen für soziale Zwecke zu übergeben – oft für einen Zweck, der dem Gebenden im Leben besonders wichtig ist.“

Die Stiftung „stellwerk“ hat die Rechtsform einer unselbständigen, kirchlichen Gemeinschafts-Stiftung. Als Grundvermögen bringt der Kirchenkreis ein ererbtes Wohnhaus ein. Die Stiftung verbraucht ihr Kapital nicht, die Erträge – Zinsen und Zuwendungen – fördern die Aktivitäten.

Der Stiftungszweck wird insbesondere verwirklicht durch die Förderung von Maßnahmen und Ansätzen zur beruflichen Qualifizierung und sozialen Förderung von Jugendlichen. Unterstützung und Begleitung des Lebens im Alter. Integration behinderter Menschen. Milderung und Bekämpfung der Folgen von Obdachlosigkeit und Armut. Förderung des christlichen und kulturellen Lebens.

Die Stiftung „stellwerk“ ist keine Konkurrenz zu Aktionen wie „Brot für die Welt“. „Sie ist ein Anlauf, in den Gemeinden des Kirchenkreises Gladbeck-Bottrop-Dorsten in den Zeiten schwindender Kirchensteuereinnahmen Aktionen und Initiativen zu fördern, die den Betroffenen unmittelbar zugute kommen. Sie kann mit ihren Erträgen nur kleine Zeichen setzen. Aber genau das sind für die Betroffenen Lebenszeichen, die ihnen in ihren bedrängten Lebenslagen ein Stück Zukunft schenken“, sagt Dietmar Chudaska.

Das Stiftungsvermögen wird vom Kirchenkreis verwaltet. Die Erträge kommen zu 100 Prozent der Stiftung zugute, versichert Verwaltungsleiterin Conny Hölig: „Der Stiftungshaushalt ist transparent und wird auf der Synode des Kirchenkreises veröffentlicht.“

Spenden können mit dem Vermerk „stellwerk“ auf das Stiftungskonto bei der Bank für Kirche und Diakonie (KD-Bank) eingezahlt werden: DE 4235 0601 9020 0106 2010, GENODED1DKD

Bankverbindungen der Kirchengemeinden

Bank für Kirche und Diakonie e.G. (KD-Bank)
IBAN: DE42 3506 0190 2001 0620 10
BIC: GENODED1DKD

Verwendungszwecke: Kirchengemeinde + Spendenziel