Gemeindebriefe aus der Gemeinde

Aufgrund der neuen Datenschutzbestimmungen können wir leider zur Zeit die Gemeindebriefe der Kirchengemeinde nicht im Internet zur Verfügung stellen.

Suchen Sie gerne unsere Kirchen und Gemeindehäuser auf, dort findet sich immer das aktuelle Exemplar des Gemeindebriefes.

Datenschutz im Gemeindebrief

Am 25. Mai 2018 ist die neue Datenschutz-Grundverordnung (DSVGO) der Europäischen Union in Kraft getreten, einen Tag vorher, am 24. Mai 2018 das neue Datenschutzgesetz der Evangelischen Kirche in Deutschland (DSG-EKD). Für die evangelischen Kirchengemeinden, Kirchenkreise und Landeskirchen ist das neue Datenschutzgesetz der EKD die rechtlich verbindliche Grundlage, die die Verarbeitung personenbezogener Daten regelt. Neben den allgemein geltenden Regelungen aus der Datenschutz-Grundverordnung sind in dem Kirchengesetz einige kirchenspezifische Abweichungen und Ergänzungen enthalten.

Das wirkt sich bezüglich der Veröffentlichungen im Gemeindebrief in folgenden Punkten aus:

  1. Bei den Amtshandlungen, das sind Taufen, Trauungen, Bestattungen, nennen wir ausschließlich die Namen. Wir setzen nicht mehr die Adresse hinzu, auch nicht die Straße ohne Hausnummer.
  2. Wir nehmen einen Widerspruchshinweis auf. Wenn jemand nicht möchte, dass sein oder ihr Name im Gemeindebrief erscheint, werden wir auf Wunsch den Datensatz dieses Gemeindegliedes für die weitere Verwendung in Druckerzeugnissen sperren.
  3. Wir achten bei Fotos darauf, dass Personen als Beiwerk neben einer Landschaft oder sonstigen Örtlichkeiten erscheinen oder als Teil einer großen Masse im Rahmen einer Versammlung oder Veranstaltung abgebildet sind. Wir achten darauf, im Vordergrund keine Einzelperson abzubilden, es sei denn, genau das ist der Zweck des Fotos. Wir verzichten auf die Nennung der Namen abgebildeter Personen, es sei denn, es ist gewünscht und dem Anlass des Beitrages geschuldet.
  4. Bei den abgebildeten Personen setzen wir die mündliche Einwilligung voraus. Diese muss nicht zwingend schriftlich eingeholt werden. Um etwaigen Streitfällen aus dem Weg zu gehen, empfiehlt die EKD jedoch, die Einwilligung schriftlich erklären zu lassen. Zukünftig werden wir bei im Vordergrund erkennbar abgebildeten Personen so verfahren. Falls jemand auf einer Versammlung oder Veranstaltung der Fotografin/dem Fotografen mündlich mitteilt, dass er oder sie keine Veröffentlichung wünscht, bitten wir die Fotografin/den Fotografen, das Bild zu löschen. Dabei spielt es keine Rolle, an welcher Stelle des Bildes die abgebildete Person zu sehen wäre. Falls der Bildaufbau von hervorgehobenem Interesse für die Berichterstattung ist, bitten wir die betreffende Person, kurz zur Seite zu treten.
  5. Wir veröffentlichen Kontaktdaten ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen nur, wenn sie als Bestandteil eines Beitrages von der verfassenden Person selbst hinzugesetzt worden sind. Die Überarbeitung des Adressheftes wird erst im Dezember möglich sein, da wir für die Veröffentlichung der Daten ehrenamtlicher Mitarbeiter*innen deren schriftliche Einwilligung zwingend benötigen.
  6. Bis auf weiteres verzichten wir darauf, den Gemeindebrief als Datei auf unserer Homepage zur Verfügung zu stellen. Archivierte Gemeindebriefe entfernen wir von der Homepage.
  7. Im Gemeindebrief möchten wir weiterhin ein buntes Bild unserer Gemeinde darstellen. Gemeinde, das sind Menschen mit Namen und Gesichtern, das sind Menschen, die sich persönlich begegnen. Falls wir gegen den ausdrücklichen Wunsch einen Namen oder ein Bild veröffentlichen, geschieht das aus Versehen. Wir geben uns alle Mühe, dass es nicht geschieht.

Martin Schäfer

Hintergrund zum Datenschutz

Oberkirchenrat Michael Jacob, Beauftragter für den Datenschutz der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Foto vom 13.11.2017 bei der EKD-Synode in Bonn.

Der EKD-Datenschutzbeauftragte Michael Jacob erklärt, warum die Kirche ein eigenes Gesetz hat.

„Wir haben lange darum gekämpft, dass in der Datenschutz-Grundverordnung eine Möglichkeit geschaffen wird, wonach die Kirchen ihr eigenes Recht behalten dürfen, wenn es sich an den Standards der EU-Regeln orientiert. Das hat der kirchliche Gesetzgeber getan. Wir haben in Deutschland einen besonderen Status der Kirchen und ebenso hat das Thema Datenschutz einen besonderen Status für die Kirchen. Der Datenschutz kommt aus dem Beicht- und Seelsorgegeheimnis. Schon sehr früh hat sich die Kirche um den Schutz dessen gekümmert, was wir heute personenbezogene Daten nennen. Es war daher eine kirchenpolitische Entscheidung, auch weiter das Thema mit einem eigenen Gesetz zu besetzen."

Auf die Frage, mit welchen Regelungen das EKD-Datenschutzgesetz von der EU-Verordnung abweicht, antwortet er: „Ich sage mal salopp, 95 Prozent haben wir abgeschrieben, auch weil es gesetzlich geboten war. Ein Unterschied findet sich bei der Höhe der Bußgelder, die verhängt werden dürfen. Im EKD-Datenschutzgesetz sind das bis zu 500.000 Euro für Unternehmen, die sich am Wettbewerb beteiligen. Bei der staatlichen Datenaufsicht gilt eine wesentlich höhere Obergrenze für Bußgelder. Beim Rest geht es vor allem auch um kirchenspezifische Detailregelungen, etwa Regelungen zu Videoaufzeichnungen im Gottesdienst oder zum Beicht- und Seelsorgegeheimnis.“

Veröffentlichungen der Gemeinde

„Wir sind ein Haus aus lebendigen Steinen mit dem Eckstein Jesus Christus. Dieses Haus wächst zu einem heiligen Tempel.“

Nach langer Arbeit und mit klaren Visionen für die Zukunft präsentieren wir die Konzeption unserer Gemeinde:

Konzeption der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde Gladbeck (pdf)

Christuskirche - Umgestaltung zu einem Gemeindezentrum

Vor dem Hintergrund der geplanten Weiterentwicklung am Standort der Christuskirche mit einer Neuorientierung der Gottesdienstarbeit und der Gemeindegruppen haben wir beschlossen, das Kirchbauwerk in seiner Nutzung zu erweitern und zu einem Gemeindezentrum auszubauen. Dazu hat ein Architektenwettbewerb stattgefunden.

Flyer zum Architektenwettbewerb (pdf)